Herzlich willkommen bei den Liberale Senioren NRW


Intensive Beratung des Landesvorstands in der FDP Geschäftsstelle Düsseldorf.

Neben vielen administrativen Angelegenheiten, wurde über die Mitgliederversammlung und deren Ergebnisse, die Erweiterung der Regionalverbände, die Vorbereitung des nächsten "Das Sprachrohr",  über bestehende und zukünftige Anträge,  Aktivitäten während des Bundestagswahlkampfes und der Umgang mit Social Media gesprochen. Es hat Spaß gemacht. 

 

Liberale Senioren: Neue Gruppe in der Stadt Neuss

 

Wolfgang Neffke wurde zum neuen Vorsitzenden der Liberalen Senioren (LiS) in der Stadt Neuss ernannt.  Als Mitglied der Neusser FDP-Fraktion wird Wolfgang Neffke, sich ab sofort verstärkt um die Belange der Neusser Liberalen Senioren kümmern und sich für den weiteren Aufbau einer aktiven Gruppe engagieren. Er tritt damit das Erbe an von Rainer J. Reimann, der leider völlig unerwartet in 2016 verstorben ist.

 

Wolfgang Neffke wird beim Neustart dieser LiS-Gruppe von Bernd Kahlbau aus Neuss und Beate Kopp als Regionalbeauftragte für den Rhein-Kreis Neuss unterstützt.

 

In einem ersten Treffen wurde klar, dass sich weitere Interessenten auf einen Austausch mit liberal-denkenden Menschen in lockerer Umgebung freuen und traten spontan der Gruppe bei. Weitere Mitgliedschaften werden gerne entgegengenommen. Interessenten können sich bei Wolfgang Neffke direkt melden.

 

Mehr Infos erfahren Interessenten unter 0173 2092814 oder per Email beate.kopp@t-online.de oder wneffke@gmx.de

 

14. Juni 19.00 Uhr Liberale Runde - Stammtisch der Liberalen Senioren

Mauerwerk Neuss
Hamtorwall 15-17, 41460 Neuss

 

Siehe auch Regionen!

 

Mitgliederversammlung

Die diesjährige Mitgliederversammlung war ein großer Erfolg. 

Keine Diskriminierung von älteren Autofahren !

 

Landesvorstand der Liberalen Senioren am 13.2.2017

 

Der Landesvorstand der Liberalen Senioren NRW spricht sich gegen jegliche Form der Altersdiskriminierung aus. Eine Diskriminierung ist die Forderung durch die Unfallforschung der Versicherer (UDV), ältere Autofahrer gesetzlich zu verpflichten, Fahrtests mit geschulten Beobachtern durchzuführen.

 

Die Liberalen Senioren NRW sprechen sich vielmehr für selbstverpflichtende, regelmäßige  Gesundheitschecks (Sehen – Hören – Reaktion) für alle Autofahrer aus.

Gleichzeitig fordern wir die Stadtplaner und Verkehrsexperten der Kommunen auf, sich mehr an den Bedürfnissen von Senioren und Seniorinnen zu orientieren.

 

Begründung

 

Mobilität ist eine tragende Säule der Selbstbestimmung im Alter. Besonders im ländlichen Raum sind Senioren und Seniorinnen auf das Auto angewiesen, da es hier oft kein zufriedenstellendes Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs gibt.

Eine Bevölkerungsgruppe unter Verdacht der Fahruntüchtigkeit zu stellen ist diskriminierend.  Das lehnen wir ab.

 

Selbstverpflichtende, regelmäßige Gesundheitschecks, die speziell die Seh-, Hör- und Reaktionsfähigkeit überprüfen, sind für alle Autofahrer sinnvoll und sollten sich nicht auf eine Altersgruppe beziehen. Da auch jüngere Menschen durch gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Abhängigkeiten von Drogen Einschränkungen erfahren können. Motivierend für derartige freiwillige Gesundheitschecks könnte sein, wenn die Versicherer für Autofahrer, die diese Checks regelmäßig, freiwillig und nachweislich durchführen lassen, günstigere Tarife anbieten würden. Das fördert die Selbstbestimmung und die Eigenverantwortung.

 

Auch die Kommunen sind aufgrund des demografischen Wandels gefordert, sich verkehrstechnisch für Senioren und Seniorinnen fit machen und z.B. auf Barrierefreiheit zu achten, die Straßen besser zu beleuchten oder Fuß- und Radwege geschützter anzulegen sowie Kreuzungen gefahrloser zu bauen – eine derartige Planung  kommt allen Bürgern zu Gute.

Die neue "Sprachrohr" 1-2017 ist jetzt online.

Jetzt mit allen Kandidaten der Liberalen Senioren zum Landtagswahl NRW und zur Bundestagswahl 2017

 

Hier öffnen!


Beschluss des Landesvorstandes zur Alterssicherung Oktober 2016

Der Landesvorstand der Liberalen Senioren NRW hat am 26.09.2016  beschlossen:

Die Liberalen Senioren NRW fordern die Ablösung des bisherigen Systems der Alterssicherung durch ein neues, der gesellschaftlichen Realität angepassten und dem Einfluss von Politikern entzogenes Modell Alterssicherung 2.0.  Dazu ist es nach Auffassung der Liberalen Senioren NRW notwendig, ohne Tabus mit den Fehlinformationen und Versprechen der Vergangenheit aufzuräumen. Die Behauptung, dass die Rente der Sicherung des Lebensstandards im Alter dienen soll, muss als Märchen entlarvt werden. Die eigene Vorsorge muss für die Alterssicherung verbindlich und die Verantwortung dafür muss auf den Einzelnen übertragen werden. Dazu benötigt jeder aber verlässliche Informationen, die seine Entscheidungen unterstützen.

Überlegungen dieser Art müssen auch auf das System der Pensionen für Beamte ausgeweitet werden. Die sich hier öffnende Schere  zwischen Rentnern und Pensionären spaltet die Gesellschaft und führt zu einer Entfremdung.

Begründung:

Nach Auffassung der Liberalen Senioren hat sich die Gesellschaft in Deutschland so massiv verändert, dass die alten Systeme der sozialen Sicherung nicht mehr wirkungsvoll sind und eine Krise nach der anderen durchlaufen. Als das Bismarck’sche Rentensystem eingeführt wurde, lag das Renteneintrittsalter bei 70 Jahren und die mittlere Lebenserwartung eines Mannes lag bei 57 Jahren. Damit war klar, dass die Wenigsten jemals in den Genuss einer Rente kommen konnten.

Als Adenauer das System in einen Generationenvertrag verwandelte, rieten ihm viele Fachleute, den Empfängerkreis der Rente nicht nur auf die ältere Generation zu beschränken, sondern alle nicht Erwerbstätigen, wie Kinder und Jugendliche auf der einen Seite und Ältere auf der anderen zu Empfängern zu machen, was ihm aber zum Gewinnen der Wahl 1957 nicht ausreichend wirkungsvoll erschien. Das hätte aber im Zustand der augenblicklichen demografischen Entwicklung die Rentenversicherung vor einer weiteren Krise bewahrt. Seit Beginn der Rentenversicherung dienten Versprechen und Zusagen immer wieder Politikern im Wahlkampf, was wesentlich zur Zerstörung des Systems führte.

Die demografische Entwicklung, der Trend zu Kleinfamilien und Single-Haushalten, Sprünge und Verwerfungen in den Erwerbsbiografien und politisch motivierte Entnahmen aus der Rentenkasse für versicherungsfremde Leistungen haben das System der Rentenversicherung in der Sprache der Indianer zu einem „toten Pferd“ gemacht, von dem man so schnell wie möglich absteigen sollte.  Wahllose Reparaturen an Stellschrauben des Systems sind nicht geeignet, das System wieder in einen stabilen Zustand zu bringen.

Transparenz mit Vorsorgekonten, die auch typisierte sonstige Einkünfte enthalten (z.B. Vermietungs- und Zinserträge), Konten mit Bewertungen für Erwerbs-, Familien- und ehrenamtliche Arbeit und ständiger Zugriff auf die Daten müssten in einer digitalisierten Welt machbar sein, die Verlässlichkeit steigern und würden die Verantwortung des Einzelnen für seine Alterssicherung erhöhen. 


Beschluss des Landesvorstandes zur Alterssicherung und Generationengerechtigkeit

Die beginnende Diskussion in der Großen Koalition über die Entwicklung der Renten und das Absinken des Rentenniveaus bedroht die Generationengerechtigkeit. Die möglichen ersten Lösungsansätze aus den Koalitionsparteien zeigen die Hilflosigkeit oder den Unwillen der Parteien, die Altersarmut nachhaltig zu verhindern und gleichzeitig die beitragszahlende Generation nicht zu überfordern, die besonders in NRW durch Beiträge für Kitas und Ganztagsschulen übermäßig belastet sind.  

Die Liberalen Senioren NRW fordern daher:
1. Die Rentenkassen von allen nicht beitragsbezogenen Maßnahmen (Veränderungen beim Renteneintrittsalter, Müttergeld usw.) der letzten Jahre zu befreien und entsprechend durch Steuermittel zu finanzieren.


2. Denjenigen ins Rentenalter eingetretenen Personen, die ihre Alterssicherung über Kapitalrücklagen bilden wollten, wegen der Nullzinspolitik, die dem Staat immense Einsparungen bei den Zinsen erbracht hat und erbringt, einen Zinsausgleich zu verschaffen.

3. Instrumente zu entwickeln, die die Schere zwischen Pensionen und Renten nicht weiter öffnet.